Es ist immer einfacher einen schlauen Ratschlag zu geben, anstatt ihn selbst umzusetzen. Diesen Satz beherzigen vor allem leider eine Vielzahl an Menschen im Business-Kontext.

Ob Business-Coach oder die Freundinnen nebenan: Wir alle haben schon mal Feedback bekommen aus einer fraglichen Quelle. Warum fragliche Quelle? Es ist immer einfach einen motivierenden Kalender-Spruch auswendig aufzusagen und überzeugend als Experte zu verkaufen. Doch, wenn es dann um die eigene Umsetzung geht, wird es plötzlich schwierig. Hinzu kommt, dass einige Personen sich selbst und ihre Ratschläge hervorragend verkaufen können – unabhängig von der Qualität ihres Ratschlags. Solche Menschen setzen wir vor allem im Business-Kontext schnell auf einen Thron.

Deshalb ist es ungemein wichtig, sich die Ergebnisse derjenigen Person anzuschauen, die Ratschläge verteilt. Wie sind ihre eigenen Ergebnisse? Wenn es um einen Business-Coach geht: Welches Unternehmen hat er bereits erfolgreich aufgebaut? Wenn es um die Freundin, die Beziehungs-Tipps gibt: Hat sie selbst eine glückliche Beziehung (gehabt)?

Gleich in welcher Branche Du bist, präsentiere Deine Kunden-Ergebnisse. Entweder in Form von Video-Testimonials, schriftlichen Erfahrungsberichten oder sogar Social-Media-Screenshots. Wir, bei Classy Confidence haben dafür beispielsweise eine „Lovepage“ bauen lassen, wo wir alle Erfahrungsberichte teilen:

Wer für qualifizierte Ratschläge in Frage kommt, ist nun schon einmal deutlich. Doch wie holen wir uns am besten Feedback ein, wenn wir welches brauchen? Eine Havard-Studie behauptet: Gar nicht! Kein Feedback einholen, sondern immer nur Ratschläge.

„Eine Gruppe junger Wissenschaftler an der Harvard Business School hat das Thema nun mit Experimenten weiter erforscht und kam dabei zu einem überraschenden Ergebnis: Wenn jemand einen anderen um Feedback bittet, dann führt das systematisch zu einer anderen Reaktion als wenn er um einen Rat fragt (im Setting des Experiments “Asking for advice” genannt)“ (FehrAdvice 2019).

Laut dieses Experiments geht es hier um eine Frage der Definition. Feedback ist eher eine vagen Beurteilung, die sich auf die Vergangenheit bezieht, währenddessen sich das Wort „Ratschlag“ meist auf die Zukunft bezieht und konkrete Handlungsempfehlungen beinhaltet (vgl. FehrAdvice). Natürlich ist es leichter um Feedback zu sprechen, das sich auf die Vergangenheit bezieht. Menschen lieben es zu bewerten. Richten wir unseren Blick lieber auf die Zukunft, was im ersten Augenblick anstrengender sein mag, allerdings mehr Früchte trägt.

Quellen: 

FehrAdvice, Behavioral Economics News (2019): Studie: Ratschläge können systematisch mehr bringen, als Feedback (URL: https://fehradvice.com/blog/2019/10/07/studie-ratschlaege-koennen-systematisch-mehr-bringen-als-feedback/, abgerufen 23.4.2020)

 

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Höre jetzt unbedingt gleich rein und nimm Dir neue Energie und Inspiration für Deine erfolgreiche Woche mit.

In Liebe,

Lea

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