Von klein auf wird es uns von den Medien vor die Nase gehalten: Die Reichen und Schönen haben ein besseres Leben, als wir alle zusammen. Wir sehen sie auf dem roten Teppich mit ihrer Chanel Handtasche, Champagner und einer Yacht in St.Tropez mit vielen schönen Menschen drauf. Genau auf so einer Yacht war ich vor zwei Wochen mit meinen beiden wundervollen Freundinnen Mareike von intueat und Nathalie von der Start-up Schule. In dieser Folge nehme ich Dich mit auf eine Schiffchenfahrt im Mittelmeer und vielen neuen Erkenntnissen über wahren Reichtum, Tiefe und wahrer Liebe.

"Wir brauchen nicht mehr Millionäre. Wir brauchen Problemlöser." - Lea Ernst

Als wir morgens in Nizza aufgewacht sind und unser 2. Mädelstag an der Côte d’Azur angebrochen ist, freuten wir uns auf einen Tag in Monte-Carlo. Als wir in unserem Taxi saßen, hatten wir eine grandiose Idee. Wir, als Manifestierungsmaschinen müssten es doch hinkriegen den Tag auf einer Yacht zu verbringen, wenn wir schon mal in Monaco sind. Also haben wir eine Wette mit dem Universum geschlossen. Nicht weil es uns wichtig war. Wir waren schon mal auf so einem Boot (ich letztes Jahr in Ibiza), sondern vielmehr aus Spaß und als kleinen Test unserer Fähigkeiten. Wir haben einen entspannten Tag mit Shopping und Trüffelpizza am Hafen in Monte-Carlo verbracht mit wundervollen Gesprächen und ganz viel Spaß. Abends sind wir am Hafen spazieren gegangen und haben und die wundervolle Aussicht angeschaut. Plötzlich ruft jemand von einer Yacht und kommt runter zu uns gelaufen, gerade zu uns, obwohl viele andere Menschen, die weitaus besser gekleidet waren, als wir, um uns standen. Ums kurz zu machen: Er sagte, dass wir so aussehen würden, als hätten wir was im Hirn und er sich nach einem Sommer voller stumpfer Gespräche mit den Menschen auf dem Schiff mal wieder interessante Menschen wünscht. James hat uns aufs Schiff gebeten, mit seinen anderen ca. 40 „Freunden“ den Abend zu feiern. Wir haben uns angeschaut und uns totgelacht.

Learning No. 1: Du kannst alles manifestieren. ALLES. Was haben wir gemacht? Wir haben uns den ganzen Tag gegenseitig immer mal wieder zugezwinkert und gesagt: „Ich freue mich auf den Abend auf den Boot mit Euch“. Für uns war es SELBSTVERSTÄNDLICH, dass wir den Abend auf einem Schiff verbringen. Und wir haben losgelassen. Wir haben diese Sicherheit ins Universum geschickt.

Egal, was Du für Dein Leben willst. Du kannst es haben. Das einzige, was Du tun darfst, ist Deinem Unterbewusstsein zu sagen, dass es eine Normalität ist, dass der Fall eintritt. Wenn Dein Umfeld sich dann auch noch so verhält, ist die Manifestierung kaum aufzuhalten. Achte weise auf Dein Umfeld.

Wir waren auf dem Boot und wurden mit großen Augen von den schicken Männern und Frauen angeschaut. Wir haben uns wie Aschenputtel gefühlt, aber es war uns sehr gleichgültig, da wir einfach unseren Spaß wollten und uns sehr über die Gastfreundschaft gefreut hatten. Die Dame hinter der Bar drückte und Dreien Champagner in die Hand und James erzählte uns von Victor, seinem Freund dem Milliardär, dem das hier alles gehört. Er sagte, Victor hätte es wirklich schwer mit sozialen Beziehungen und deshalb wäre er für ihn da. Sein Job seit 7 Jahren mit 45 Jahren war es, Freund zu sein. Kein Butler (auch wenn er James heißt) oder Assistent. Dafür gab es zwei andere. Nein, er war einfach nur sein Freund und dafür bekam er so viel Geld, dass er finanziell frei war.

Learning No. 2: Du kannst mit allem Geld verdienen. Ein Freund sagt immer zu mir: Lea, das Geld liegt auf der Straße. Du musst einfach nur clever und schnell genug sein, es aufzuheben. Gut, Du musst nicht gleich mit Victor durchs Mittelmeer schiffern, aber es gibt immer eine Möglichkeit. Geld ist in Unmengen da!!

"Es ist alles schon da. Die Fülle, die Du suchst, liegt in Deinem Kern." - Lea Ernst

Victor wurde uns vorgestellt und wir haben einen sehr offenen, freundlichen, aber harten Mann kennengelernt, der sich von Herzen gefreut hat uns drei kennenzulernen. Direkt hat er uns nach unseren Jobs gefragt und hat James begeistert zugenickt. Alle anderen abgemagerten und operierten Frauen haben uns hasserfüllt angeschaut. Wir haben zurück gegrinst und sie haben schnell weggeschaut. Ein Zeichen für ein geringes Selbstwertgefühl und Eifersucht. 

Nachdem wir uns einige Minuten wirklich nett unterhalten und gelacht haben, lud er uns ein mit ihm und seinen „Freunden“ morgen nach St. Tropez rüberzufahren und dort den Tag zu verbringen. Wir drei schauten uns an und Mareike hat den Spruch des Jahres rausgehauen: „Sehr gerne begleiten wir Euch. Aber eins kannst Du vergessen: Sex gibt’s bei uns nicht, dafür hast Du genug andere hübsche Frauen hier.“ Er sagte einfach nur: „James, die drei haben es faustdick hinter den Ohren. Schick ihnen morgen um 9 Uhr einen Wagen, der sie hier nach Monaco bringt von Nizza, damit wir nach St. Tropez ablegen können.“ Wir wurden 20 Minuten später mit einem Bentley zurück nach Nizza gebracht von einem von fünf Fahrer für Gäste.

Learning No. 3: Wieso hat er sich lieber mit uns so lange unterhalten, als mit den anderen Menschen, die auf dem Schiff waren? Weil wir anders waren. Wir waren nicht geschminkt und waren eben wir. Wir haben laut gelacht, waren natürlich und haben genossen. Damit will ich auf keinen Fall behaupten, dass wir schöner oder besser, als die anderen Menschen waren. Wir hatten schlicht und einfach eine andere Energie. Eine lebensfrohe und einladende Energie und keine negative wie viele andere. Menschen finden Authentizität, Natürlichkeit und Herzlichkeit unwiderstehlich. Unperfekt ist perfekt und normal is boring.

Am nächsten Morgen wurden wir von diesem schönen Wagen pünktlich um neun abgeholt. Wir kamen an und sind direkt nach einem Frühstück abgelegt nach St. Tropez. Alkohol gibt es bei denen als feste Regel immer erst abends ab 19 Uhr.

Wir waren nun nur noch 5 Angestellte und insgesamt 7 Menschen auf diesem Schiff. James erzählte uns, dass täglich Menschen auf diesem Schiff sind und Victor erzählen, was für tolle Geschäfte sie haben und er investieren solle. Er hätte davon die Schnauze voll und wir sollten ihn ja nicht mit Anlagemöglichkeiten vollquatschen. Wir antworteten, dass wir nicht dafür hier sind, sondern dass wir uns für seine Person interessieren. Wir begannen ihn besser kennenzulernen und sprachen über unsere Visionen. Er sagte, er würde in die Forschung alternativer Medizin groß investieren und hatte schon irgendwelche Lichter entwickelt, die wohl heilen sollen (die hat er sich ständig auf den Arm gedrückt). Als Medizinerin erzählte Mareike von ihrem Ansatz und von ihrer Vision für die Welt. Er war so begeistert, dass er unbedingt – egal was – mit Mareike starten wollte , sodass beide am Nachmittag einen Call mit seiner Managerin hatten. Mareike sagte uns im Nachinein, dass sie sich keine Kooperation vorstellen kann, aber sie sich einfach für die Möglichkeiten interessiert hatte.

Learning No. 4: Niemand interessiert sich für Dein Produkt oder Deine Dienstleistung im 21.Jahrhundert, wenn Du keine tiefe Überzeugung für das hast, was Du täglich tust. Niemand ist an den Details und Featureres interessiert. Kein Präsident spricht bei der Wahl über die einzelnen Punkte, die die Partei ändern will und liest sie vor. Nein, sie reden darüber, was sie für eine Vision für das Land haben. Sie sind aus tiefsten Herzen überzeugt und verkaufen ihre Features mit Geschichten und Emotionen. Mit einer Vision eben. Das bedeutet für Dich: Werde Dir Deiner Vision klar. Unabhängig davon, was Dein Business ist. Es ist heutzutage unentbehrlich. Sonst bist Du schneller vom Markt verschlungen, als Du angefangen hast.

Wir legten in St. Tropez an und plötzlich standen am Ufer hunderte Menschen, die plötzlich Fotos von uns machten und gafften. Verwirrt haben wir uns das Schauspiel angeschaut. Ich fragte James, ob das immer so wäre. Er sagte, dass die Menschen uns toll finden und deshalb Fotos machten. Mir war das so unangenehm, dass ich rein zur Bar gegangen bin und einen Kaffee getrunken habe.

Learning No. 5: Die Leute fanden nicht uns toll, sondern die Vorstellung von unserem Leben. Plötzlich ist mir bewusst geworden, dass ein Großteil der unbewussten Masse genau dem hier hinterher läuft. Ein Leben lang. Sie schauen sich Soaps und Reportagen an oder stellen sich an das Ufer und machen Live Fotos. Die Medien propagieren uns, dass wenn wir Geld haben, wir glücklich sind und uns alles kaufen können. Zu dem Zeitpunkt ging mein Energiehaushalt schon gegen 0 und ich dachte mir: Super, jetzt stehen wir hier drauf. Und jetzt? Was ändert das? Nichts. Gar nichts. So ein Boot würde ich gar nicht haben wollen. Ich fand es einfach nur noch peinlich dort zu stehen.

Wir gingen in einen Beachclub mit vielen Schönen und Reichen Menschen, nachdem wir mit dem Speedboot gefahren sind und saßen dort zusammen. Es kam eine Riesen große Fruchtplatte, Eis und alles, was wir uns wünschen konnten. Alle haben gegessen und getrunken, aber niemand hat gesprochen. Da ist mir klar geworden, dass keiner miteinander gesprochen hatte, seitdem wir losgefahren sind. Die tiefsten Gespräch die geführt wurden, waren: „Das Eis schmeckt, oder? Das Boot ist cool, oder? Die ist fett oder? (Mit 50 kg bei 1,80 m)“. Unsere Energie war in diesem Club so schlecht, dass ich plötzlich richtig zickig wurde, weil mir zu warm war. Völlig Banane. In den letzten Jahren bin ich sehr feinfühlig geworden, was mein Umfeld und Energien angeht und hier war die Energie einfach destruktiv. Mareike und Nathalie waren auch zutiefst traurig und wir wussten nicht wieso. Wir machten die Augen zu, nahmen uns an den Händen und meditierten. Alle dachten, wir hätten einen Dachschaden und wir grinsten einfach mit Augen zu und atmeten tief durch voller Dankbarkeit. Und zack uns ging es nach 5 Minuten wieder besser.

Learning No. 6: Auch wenn Du sagst, Du bist für Energien, oder wie Du es auch immer nennen willst, nicht feinfühlig. Sie beeinflussen Dich allerdings. 24/7! Dein Umfeld bestimmt Dein Energielevel. Kein Geld der Welt kann Dir Energie kaufen. Energie kommt immer von Innen. Sie entsteht durch Begeisterung und Liebe fürs Leben.

Später am Tag in St. Tropez fragte ich Victor, was Geld für ihn bedeutet. Er erzählte mir, dass er als kleiner Junge immer gemoppt wurde und er sich geschworen hatte, dass er so reich wie nur möglich wird, um es allen zu zeigen. Er könne nicht aufhören Geld zuverdienen, denn es ist sein Heilmittel. Ich merkte, dass er sehr dankbar war, dass er jemanden hatte, mit dem er mal ein tieferes Gespräch übers Leben führen konnte. Was ich raushörte: Dass er nicht glücklich war. Keine Familie, keine echten Freunde und wenig Sinn. 

Abends wurden wir wieder nach Hause gefahren und waren froh, dass der Tag vorbei war. Die Faszination für diese Welt, war bei uns spätestens nach 2 Stunden auf dem Boot vergangen. Ich bin Victor und seinen Freunden unheimlich dankbar für diese wundervolle Gastfreundschaft und für die Offenheit, mit der er uns entgegen getreten ist. Ich bin zu tiefst dankbar für diesen Tag. Ich verurteile keinen dieser Menschen. Weder Victor, noch James oder sonst irgendjemanden. Ich habe für mich nun nur noch klarer, was ich wirklich will im Leben und was nicht. Lange Zeit in meinem Leben bin ich genau dem allen hinterher gestrebt, was sich in den letzten Jahren sehr stark verändert hat, da ich verstanden habe, dass wir alle eine Mission in dieser Welt haben und dass wir alle Anspruch darauf haben glücklich zu sein. Was wir dafür ablegen dürfen, ist das vom System in unsere Köpfe implementierte Bild, dass wir uns mit Geld Glück kaufen können. Dieser Tag hat mir nochmal auf einem ganz neuem Level die Augen geöffnet, wie ich mein Geld verdienen will und was ich damit tun werde. Daniel und ich haben Entscheidungen für unser Leben getroffen, denen wir nun nach gehen. Das werde ich mehr und mehr mit Dir teilen in den nächsten Monaten.

Ich lade Dich dazu ein, zu Deinem wahren Kern zu kommen. Denn dort liegt alles. Liebe, Authentizität und Reichtum. Reichtum ist mehr als nur Finanzielles. Reichtum bedeutet für mich auf allen Ebenen erfüllt zu sein. Und genau das wünsche ich Dir. 

 

In Liebe,

Lea

 

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2 replies
  1. Eva
    Eva says:

    Wow, das war bestimmt eine sehr bereichernde Erfahrung und Erkenntnis für dich. Danke dass du das alles so offen teilst. Das war auf jeden Fall kein 08/15 Artikel. Es spricht mich sehr an, welche Schlüsse du für dich aus der Erfahrung ziehst.
    Alles Liebe!

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