Vor einigen Wochen habe ich selbst eine extrem spannende Podcast-Folge gehört, die mir die Augen geöffnet hat. Es ging darum, wie gefährlich es für Dich selbst und Deine potenziellen Kunden ist, wenn Du ständig „zu tiefen“ Content veröffentlichst. Warum dem so ist und woran Du Dich stattdessen orientieren kannst, lernst Du im Folgenden.

Erst einmal: Ich kenne das Gefühl selbst. Uns ist es so wichtig, den möglichst besten Content zu erstellen, wo sich Menschen extrem viel mitnehmen können. Denn wir wollen natürlich als Business-Frauen auch zeigen, welche Expertise wir auf unserem Gebiet haben. Denn die Aufmerksamkeit in den sozialen Medien ist uns unglaublich wichtig. Auch, wenn Du es nicht zugeben willst, ist es natürlich schön, positives Feedback auf das von Dir Veröffentlichte zu bekommen. Laut des Ford Konsumenten Reports aus dem Jahre 2014, geben 62% der befragten an, dass sie sich nach einer positiven Online Reaktion besser fühlen im Gesamten (vgl. FORD 2014).

Und hier startet die Problematik. Es geht plötzlich viel mehr darum, wie wir uns präsentieren wollen, anstatt darum, was unsere Zielgruppe wirklich braucht. Empathie ist das Stichwort.

Die Problematik sieht folgendermaßen aus:

1.  Du überforderst Deine potenziellen Kunden! Wenn Du zu tiefen Content gibst, erreicht das Deine Zielgruppe oftmals nicht, weil sie noch gar nicht bereit sind, dieses Level an Content zu erfassen. Und wenn wir ehrlich sind, wollen sie das auch gar nicht in den sozialen Medien! Das, was sie wollen ist ein bisschen Inspiration mit maximal einer Information (leichtverdaulich). Sie wollen „infotaint“ werden (Infotainment setzt sich aus „Information“ und „Entertainment“ zusammen).

2. Du schadest ihnen sogar! Denn Deine Expertise ist extrem umfangreich und innerhalb eines Postings kannst Du bspw. nur einen Bruchteil darstellen. Somit gibst Du halbe Strategien und Action-Steps raus, die wahrscheinlich nicht zum gewünschten Ergebnis führen für den potenziellen Kunden, was ihn davon abhält Dein eigentliches Produkt zu kaufen. Hast Du das schon mal aus dieser Perspektive betrachtet?

Wie kannst Du Deinen Content stattdessen gestalten? Richte den Fokus mehr auf das WAS und das WARUM. Teile, bspw. warum es von Bedeutung ist, eine Nische zu haben und was eine Nische ist, aber erkläre nicht WIE Du sie findest. Oder ein anderes Beispiel: Wohlfühlgewicht erlangen. Erkläre, WAS Wohlfühlgwicht ist und WARUM es wichtig ist sich darauf und nicht auf eine Diät zu fokussieren, aber WIE das Wohlfühlgewicht erreicht wird, erklärst Du nicht! Denn Du kannst gerne einen Post dazu schreiben, wie wichtig eine ausgeglichene Wasserzufuhr ist oder wann und wie man trinken soll, aber das ist wieder nur ein Bruchteil und wird niemals zum gewünschten Ergebnis führen.

Quellen:

FORD 2014 (URL: https://media.ford.com/content/dam/fordmedia/North%20America/US/2013/12/12/Ford_2014_TrendReport.pdf abgerufen:11.6.2020)

 

itunes: https://itunes.apple.com/de/podcast/classy-confidence-dein-podcast-f%C3%BCr-mehr-female-empowerment/id1370472504?mt=2

Spotify: https://open.spotify.com/show/1q1jQt1mU6lnmcDd4wzSZV?si=4lz8kSThRiyZlJQeT7JliQ

YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCfi6hKzNvhe1V6FjtqqG0eA?view_as=subscriber

Höre jetzt unbedingt gleich rein und nimm Dir neue Energie und Inspiration für Deine erfolgreiche Woche mit.

In Liebe,

Lea

Höre Dir jetzt den Podcast bei iTunes an, wenn Du die Folge lieber hören magst:

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.